Der U-Wert bei Fenstern – einfach erklärt
Was bedeutet der Uw-Wert, warum ist er wichtig und welcher Wert ist gut? Alles Wichtige zum wichtigsten Kenndatum bei Fenstern.
Was ist der U-Wert?
Der U-Wert – genauer: der Wärmedurchgangskoeffizient – beschreibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Wärmedämmung. Die Einheit ist Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K).
Bei Fenstern gibt es drei verschiedene U-Werte, die man unterscheiden sollte:
Die drei U-Werte beim Fenster
Ug – der Glaswert
Der Ug-Wert beschreibt die Wärmedämmung der Verglasung allein, ohne Rahmen. Moderne Zweifachverglasung mit Wärmeschutzbeschichtung und Argonfüllung erreicht Ug-Werte um 1,0–1,1 W/m²K. Dreifachverglasung kommt auf 0,5–0,7 W/m²K.
Uf – der Rahmenwert
Der Uf-Wert gibt die Wärmedämmung des Rahmenprofils an. Typische Werte:
Uw – der Gesamtfensterwert
Der Uw-Wert (der „w" steht für „window") ist der maßgebliche Wert für das gesamte Fenster inklusive Verglasung, Rahmen und Verbindung. Er ist es, der in Förderanträgen, Energieausweisen und Baugenehmigungen gefragt wird.
Vereinfachte Formel:
Uw wird aus Ug und Uf sowie den jeweiligen Flächen berechnet. Rahmen und Glas tragen je nach Fenstertyp unterschiedlich viel zur Gesamtfläche bei. Ein kleines Fenster hat anteilig mehr Rahmen – und damit tendenziell einen schlechteren Uw-Wert als ein großes Fenster mit identischem Glas.
Zusätzlich gibt es den Randverbundverlust (Ψg), der den Wärmedurchgang am Glasrand (der „warmen Kante") berücksichtigt. Moderne Abstandhalter aus Kunststoff oder Edelstahl (statt Aluminium) verbessern diesen Wert.
Richtwerte: Was ist ein guter Uw-Wert?
Der Unterschied zwischen einem alten Einfachfenster (Uw ≈ 5,0) und einem modernen Dreifachfenster (Uw ≈ 0,8) ist enorm: Das neue Fenster verliert pro Quadratmeter und Kelvin Temperaturdifferenz nur ein Sechzehntel der Wärme.
GEG-Anforderungen
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt vor, welche U-Werte bei Neu- und Umbaumaßnahmen einzuhalten sind. Bei der Sanierung gilt: Wenn mehr als 10 % der Fensterfläche ausgetauscht werden, muss der neue Uw-Wert ≤ 1,3 W/m²K betragen. Für Neubauten gelten strengere Anforderungen.
Wie lässt sich der U-Wert überprüfen?
Warum der U-Wert nicht alles ist
Der Uw-Wert ist das wichtigste Kriterium für die Wärmedämmung – aber nicht das einzige:
Fazit
Der Uw-Wert ist das zentrale Qualitätsmerkmal energieeffizienter Fenster. Achten Sie beim Kauf darauf, diesen Wert schriftlich bestätigt zu bekommen – und prüfen Sie, ob das Angebot auch die Fördervoraussetzungen (Uw ≤ 0,95) erfüllt.
Häufige Fragen
Was ist U-Wert Fenstern – einfach und wofür wird es verwendet?
Die Einheit ist Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K). 1,1–2,0 W/m²K **Hochdämmendes Kunststoff (7 Kammer):** Uf ab 0,73 W/m²K Der Uw-Wert (der „w" steht für „window") ist der maßgebliche Wert für das gesamte Fenster inklusive Verglasung, Rahmen und Verbindung.
Welche Kosten fallen für U-Wert Fenstern – einfach an?
Der U-Wert – genauer: der Wärmedurchgangskoeffizient – beschreibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht.
Worauf sollte ich bei U-Wert Fenstern – einfach besonders achten?
Der U-Wert – genauer: der Wärmedurchgangskoeffizient – beschreibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht.
Welche Vorteile bietet U-Wert Fenstern – einfach?
Je **niedriger** der U-Wert, desto besser die Wärmedämmung. Moderne Abstandhalter aus Kunststoff oder Edelstahl (statt Aluminium) verbessern diesen Wert.
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